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Alles rund ums Pass- und Spielrecht

Vereinswechselfrist Erwachsene abgelaufen!

"Nichts geht mehr!" heißt es bei den Vereinswechseln von Erwachsenen. Am Freitag, 31. Januar 2014, endete die Frist zur Einreichung für den Vereinswechsel in der Wechselperiode II für Amateure und Vertragsspieler.
Bis spätestens 31. Januar 2014 musste zumindest der Passantrag bei der Passabteilung der Verbandsgeschäftsstelle in München vorliegen, damit der Wechsel noch in das "Wechselfenster" fällt. Maßgebend ist der tatsächliche Eingang beim BFV und nicht der Poststempel gewesen!

Passanträge, die nun nach dem 31. Januar 2014 beim BFV eingehen, fallen nicht mehr in die Wechselperiode II. Dies bedeutet, dass immer eine Wartefrist anzusetzen ist (im Erwachsenenbereich bei Zustimmung Spielrecht ab 1. Juli 2014).
Davon ausgenommen sind lediglich diejenigen Fälle, bei denen keine Wartezeit anzusetzen ist (vgl. § 50 SpO bzw. die aufgeführten Fälle auf der zweiten Seite der Passanträge).

Nähere Ausführungen zu den Bestimmungen für die Vereinswechsel des kommenden Sommers (Wechselperiode I) finden Sie auf unseren Internetseiten unter www.bfv.de/passabteilung.

Wir bitten um Beachtung!

Einsatzmöglichkeit älterer E-Junioren/-innen bei JFG und Stammverein

An alle Junioren-Förder-Gemeinschaften (JFG) sowie deren Stammvereine:
Einsatzmöglichkeit von älteren E-Junioren/-innen sowohl beim Stammverein als auch in der JFG in der Rückrunde des Spieljahrs 2013/2014

Aus aktuellem Anlass möchten wir heute alle unsere Junioren-Förder-Gemeinschaften und deren zugehörigen Stammvereine an eine Besonderheit im Pass- und Spielrecht erinnern, die in der Rückrunde der laufenden Saison 2013/2014 wieder zum Tragen kommt:

Seit 01.01.2014 besteht die Möglichkeit, dass bis zu vier Spieler des älteren E-Junioren-Jahrgangs (in der Saison 2013/2014 ist dies der Jahrgang 2003) sowohl bei der Junioren-Förder-Gemeinschaft als auch beim Stammverein - dort bis zum Ausscheiden aus dieser Altersklasse - mitspielen können.

Voraussetzung dafür ist ein Vereinswechsel der betreffenden Spieler am 01.01.2014 oder danach von ihrem jeweiligen Stammverein zur JFG. Der Vereinswechselantrag ist von der Junioren-Förder-Gemeinschaft durch einen Passantrag mit dem bisherigen Spielerpass an die Passabteilung des BFV zu stellen. Es wird dann ein neuer Spielerpass auf die JFG ausgestellt, der außerdem den Namen des bisherigen Stammvereins aufweist.

Eine Frist für einen solchen Vereinswechsel gibt es nicht. Wir bitten jedoch zu beachten, dass die Spieler erst dann (wieder) eingesetzt werden können, wenn auch der neue Spielerpass beim Verein vorliegt. Außerdem gilt auch bei diesen Akteuren, dass sie an einem Tag nur in einem Verbandsspiel eingesetzt werden dürfen.

Nachfolgend haben wir Ihnen den kompletten Wortlaut dieser Regelung, die Sie außerdem in Punkt III. Nr. 8. der Richtlinien für Junioren-Förder-Gemeinschaften finden können, nochmals dargestellt:

Wechselt ein Spieler des älteren E-Junioren-Jahrganges ab 1.1. des laufenden Spieljahres zur JFG, so behält er bis zum Ausscheiden aus seiner E-Jugendaltersklasse (31.07.) das Spielrecht für seinen Stammverein. In der JFG dürfen maximal 4 Spieler des älteren E-Junioren-Jahrganges eingesetzt werden.
Wird eine E-Jugendmannschaft eines Stammvereins vom Spielbetrieb zurückgezogen, kann das Spielrecht für ältere E-Juniorenspieler dieses Stammvereins für die JFG vom VJL entzogen werden. § 8 Abs. 4 JO, § 77 RVO finden Anwendung.

Wichtig: Spieler des älteren E-Junioren-Jahrgangs, die bereits vor dem 01.01.2014 (Hinrunde der Saison 2013/2014) in die JFG gewechselt sind und dort gespielt haben, sind von der obigen Regelung ausgenommen. Diese Spieler haben kein zusätzliches Spielrecht für Ihren Stammverein. Wir bitten um Beachtung!

 

Verbandsspielrecht oder Privatspielrecht?

Aktuelle Hinweise zum Spielbetrieb 2013/2014

Aufgrund aktueller zahlreicher Anfragen möchten wir Ihnen nachfolgend einige Hinweise geben, um die Begriffe Verbandsspiele/Verbandsspielrecht und Privatspiele/Privatspielrecht insbesondere bei den anstehenden Hallenspielen und -turnieren besser einordnen zu können.

Wichtig zu wissen ist, dass es grundsätzlich eine spieltechnische Ebene und eine passtechnische Ebene gibt, die getrennt voneinander zu betrachten sind und nicht "vermischt" werden dürfen.

Die nachfolgenden Darstellungen und Beispiele sollen Ihnen einen grundsätzlichen Überblick verschaffen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Vollständigkeit unserer Aufzählungen nicht gewährleistet wird.

Spieltechnische Ebene

Verbandsspiele sind.

. Spiele mit Aufstiegsrecht (Meisterschaftsspiele),
. DFB-Pokalspiele der Herren (Totopokal) und der Jugend,
. BFV-Pokalspiele der Frauen,
. Offizielle Hallenmeisterschaften des BFV (Kreis-, Bezirks- und Landesentscheide),
. vom BFV organisierte Spielrunden für Mannschaften ohne Aufstiegs-berechtigung und Frauen-Freizeitligen,
. alle anderen vom BFV angesetzten Spiele.

Privatspiele sind.

. Spiele, die nicht vom BFV angesetzt werden (z.B. Freundschaftsspiele).


Passtechnische Ebene

Verbandsspielrecht ist notwendig für.

. Einsatz in Spielen mit Aufstiegsrecht (Meisterschaftsspiele),
. Einsatz in DFB-Pokalspielen der Herren (Totopokal),
. Einsatz in BFV-Pokalspielen der Frauen,
. Einsatz in vom BFV organisierten Spiel-runden für Mannschaften ohne Aufstiegs-berechtigung im Frauen- und Mädchen-bereich,
. Einsatz in Frauen-Freizeitligen,
. Einsatz in Spielen um den BayWa-A-Junioren-Pokal,
. Einsatz in Spielen um den BAU-Pokal der C-Junioren,
. Einsatz in Spielen von ersten Mannschaften im D- bis F-Junioren-Kleinfeldbereich.

Privatspielrecht ist ausreichend für.

. Einsatz in den offiziellen Hallenfußball-meisterschaften des BFV (Kreis-, Bezirks- und Landesentscheide),
. Einsatz in den vom BFV organisierten Spielrunden für Mannschaften ohne Aufstiegs-berechtigung im Herrenbereich (z.B. Reserven-Runden),
. Einsatz in allen Seniorenspielen,
. Einsatz in Spielen von Mannschaften außer Konkurrenz im männlichen Jugendbereich,
. Einsatz in Spielen von zweiten und weiteren unteren Mannschaften im männlichen/gemischten D- bis F-Junioren-Kleinfeldbereich,
. Einsatz in Spielen, die nicht vom BFV angesetzt werden (Freundschaftsspiele).

Wir weisen darauf hin, dass für einzelne Wettbewerbe bezüglich des Spielrechts vom BFV eigene Bestimmungen erlassen werden können, die dann in einer eigenen Ausschreibung, in Durchführungsbestimmungen oder in spezifischen Richtlinien nachzulesen sind.

Die Richtlinien für den Hallenfußball finden Sie unter http://www.bfv.de/cms/docs/Richtlinien_fuer_Hallenfussball.doc.pdf.

Den genauen Wortlaut der Bestimmungen zu den o. a. Begrifflichkeiten finden Sie in § 2 Spielordnung, § 6 Jugendordnung und § 6 Frauen- und Mädchenordnung.

 

Vereinswechsel (Erwachsene) in Wechselperiode II

Einige Tipps und Hinweise für Vereinswechsel von Erwachsenen im Winter

Bald ist es wieder soweit! Die Vorrunde neigt sich dem Ende entgegen. Einige Spieler und Vereine denken bereits jetzt über neue Herausforderungen bzw. über gezielte Verstärkungen nach. Daher geben wir Ihnen bereits heute einige Anhaltspunkte zur bevorstehenden Wechselperiode.

Beim Vereinswechsel eines Spielers, der beim aufnehmenden Verein den Amateurstatus hat (also keinen Vertrag als Vertragsspieler erhält), gelten nachstehende Regelungen:

Vereinswechsel in Wechselperiode II (Abmeldung bis spätestens 31.12.2013):

Beim Vereinswechsel eines Spielers in der Wechselperiode II (Abmeldung bis spätestens 31.12.2013 und Eingang des Passantrages bis spätestens 31.01.2014) wird folgendes Verbandsspielrecht erteilt:

Bei Zustimmung: Ab Eingang der kompletten Unterlagen, frühestens ab 01.01.2014.

Bei Nicht-Zustimmung: Spielrecht nach § 50 Abs. 2 SpO (6-monatige Nichtaktivität).

Bei nachträglicher Zustimmung: (Voraussetzung: Eingang der nachträglichen Zustimmung/Freigabe bis 31.01.2014!): frühestens ab 01.01.2014.


Wichtig ist also, dass sich der Spieler fristgerecht und nachweislich abmeldet (Abmeldung per Einschreiben an die Postanschrift des Vereins oder bestätigte Abmeldung vom Verein, in der Regel auf der Pass-Rückseite) und zumindest der Passantrag rechtzeitig beim BFV eingereicht wird.

Wir weisen in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass der abgebende Verein verpflichtet ist, auf eine ihm zugegangene Abmeldung oder auf eine dem Spieler ausgestellte Abmeldebestätigung, dem Spieler, dem neuen Verein oder dem Verband den Pass innerhalb von 14 Tagen, gerechnet ab dem Tag nach der Abmeldung (Abmeldetag ist entweder der Poststempel des Einlieferungsbeleges des Abmeldeschreibens oder der bestätigte Abmeldetag) gegen Empfangsbescheinigung auszuhändigen oder per Einschreiben zuzusenden (Nachweis!).
Auf dem Spielerpass muss der Verein eine Erklärung über die Zustimmung oder Nicht-Zustimmung, über den Tag der Abmeldung und über den Termin des letzten Spiels (Privat- oder Verbandsspiel) abgeben. Wird der Pass nicht innerhalb dieser Frist an den Spieler bzw. an den neuen Verein oder an den BFV ausgehändigt, zugesandt oder eine Erklärung über den Verbleib des Passes abgegeben, gilt der Spieler auch bei einer Nicht-Freigabe-Erklärung des abgebenden Vereins als freigegeben.

Ein Wechsel danach (Abmeldedatum nach dem 31.12.2013 oder Eingang des Passantrages nach dem 31.01.2014) ist im laufenden Spieljahr nicht mehr möglich bzw. es ist keine Spielrechtserteilung für Verbandsspiele im laufenden Spieljahr möglich.

Dagegen kann das Privatspielrecht (z.B. Spielrecht für Hallenturniere, Freundschaftsspiele, Seniorenspiele) auch bei einem Vereinswechsel außerhalb der Wechselperioden erteilt werden.

Anmerkung I: Die Wartefrist von 3 Monaten bei Zustimmung des abgebenden Vereins gibt es im Erwachsenenbereich seit 01.11.2002 nicht mehr!

Anmerkung II: Im Gegensatz zur Sommerwechselperiode gibt es im Winter nicht die Möglichkeit, eine Nicht-Zustimmung zum Vereinswechsel durch die Zahlung der festgelegten Ausbildungsentschädigung gem. § 49 SpO in eine Zustimmung zu verwandeln. Die dort festgelegten (Höchst-)Beträge gelten nur im Sommer. Im Winter ist die Zustimmung des abgebenden Vereins notwendig.

Beispiele für Vereinswechsel in Wechselperiode II (Abmeldung bis spätestens 31.12.2013 und Eingang des Passantrages bis spätestens 31.01.2014):

1. Vereinswechsel in der Wechselperiode II, mit Zustimmung:

Spieler Y meldet sich am 02.11.2013 bei seinem bisherigen Verein A ab. Der Verein A erteilt die Zustimmung zum Vereinswechsel und bestätigt den 02.11.2013 als Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses. Der Vereinswechselantrag und der Spielerpass des Spielers Y gehen vom neuen Verein B am 12.12.2013 beim BFV ein.

Spielrecht: Spieler Y erhält beim neuen Verein B das Privatspielrecht ab sofort und das Verbandsspielrecht ab 01.01.2014. (Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es jedoch des Spielerpasses, d.h. dass der neue Verein B den Spieler Y grundsätzlich erst nach Erhalt des neuen Spielerpasses einsetzen darf.)


2. Vereinswechsel in der Wechselperiode II, ohne Zustimmung:

Spieler Y meldet sich am 24.12.2013 bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Freigabe zum Vereinswechsel. Der Spieler hat sein letztes Spiel am 10.11.2013 bestritten. Der Vereinswechselantrag des neuen Vereins B und der Spielerpass gehen am 17.01.2014 ein.

Spielrecht: Spieler Y erhält das Privatspielrecht grundsätzlich ab 17.01.2014 und das Verbandsspielrecht ab 11.05.2014 (6-monatige Inaktivität seit dem 10.11.2013) für seinen neuen Verein B. (Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es auch hier des Spielerpasses, d.h. dass der neue Verein B den Spieler Y grundsätzlich erst nach Erhalt des neuen Spielerpasses - zunächst in Privatspielen - einsetzen darf.)


3. Vereinswechsel außerhalb der Wechselperiode II:

Spieler Y meldet sich am 31.12.2013 bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A erteilt die Zustimmung und bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses. Der Vereinswechselantrag des neuen Vereins B (und der Spielerpass) gehen am 11.02.2014 beim BFV ein.

Spielrecht: Verein B hat die Frist für den Vereinswechsel versäumt, da der Passantrag nach dem 31.01.2014 einging. Für das laufende Spieljahr 2013/2014 ist eine Spielrechtserteilung für Verbandsspiele grundsätzlich nicht mehr möglich. Der Spieler kann nur in Privatspielen mitwirken. Das Spielrecht für Verbandsspiele kann frühestens ab 01.07.2014 bzw. sechs Monate nach seinem letzten Einsatz (§ 50 Abs. 2 SpO) erteilt werden. Gleiches wäre der Fall, wenn sich der Spieler nach dem 31.12.2013, also z.B. am 12.01.2014 abgemeldet hätte.

Wir machen darauf aufmerksam, dass auch bei Vereinswechseln von Spielern als Vertragsspieler in der Wechselperiode II zwingend die Zustimmung des abgebenden Vereins vorliegen muss, damit dieser das Verbandsspielrecht ab Eingang der kompletten Unterlagen bzw. frühestens ab 01.01.2014 erhalten kann.

Für Fragen und Erläuterungen zum Wechselrecht stehen Ihnen die Mitarbeiter der Passabteilung gerne zur Verfügung. Im Internet finden Sie die Bestimmungen unter www.bfv.de/passabteilung.

 

Infos zu Vertragsspielerverträgen in Wechselperiode II

Vertragsabschlüsse mit Vertragsspielern (früher: Nicht-Amateure ohne Lizenz (NAoL) bzw. Vertragsamateure) - Einige Hinweise für die kommende Wechselperiode II

Bei einem Abschluss und bei der Einreichung von Vertragsspieler-Verträgen, die bis zur Wechselperiode II (einschließlich) eingereicht werden und noch in der aktuellen Saison (2013/2014) Gültigkeit erlangen, bitten wir unbedingt folgende Punkte zu beachten und einzuhalten, da wir die Verträge ansonsten leider nicht anerkennen können.

. Für den Vereinswechsel von Spielern, die beim aufnehmenden Verein einen Vertrag als Vertragsspieler erhalten sollen, muss der Passantrag zusammen mit einer Ausfertigung des Vertrages in der Zeit vom 01.01. bis spätestens 31.01.2014 (tatsächlicher Eingang beim BFV; spätestmöglicher Vertragsbeginn: 31.01.2014) bei der Passabteilung der Verbandsgeschäftsstelle in München eingereicht werden.
(Vertragsabschlüsse oder Vertragsverlängerungen können selbstverständlich auch früher eingereicht werden - in diesem Fall können der Passantrag und der bisherige Spielerpass dann nachgereicht werden, wenn die Spielerlaubnis tatsächlich beantragt wird.)

. !!! Wichtig !!!: Bei der Verlängerung eines bestehenden Vertrages sowie bei einem Statuswechsel (Amateur wird Vertragsspieler im gleichen Verein bzw. ein bisheriger Vertragsspieler bleibt als Amateur beim gleichen Verein) ist das Spielrecht neu zu beantragen. Es wird dann auch ein neuer Spielerpass ausgestellt. Bei der Einreichung des Vertrages ist daher immer auch ein Passantrag sowie der bisherige Spielerpass beizufügen.

. Bei einer Verpflichtung eines Vertragsspielers in der Wechselperiode II (01.01-31.01.2014), kann der neue Verein das Spielrecht für den neuen Vertragsspieler nur dann erhalten, wenn der abgebende Verein dem Wechsel auch tatsächlich zustimmt. Eine automatische Erteilung des Verbandsspielrechts für Vertragsspieler auch bei Nicht-Zustimmung des abgebenden Vereins (analog zum Wechsel im Sommer in der Wechselperiode I) ist im Winter nicht möglich.

. Wird ein bestehender Vertragsspielervertrag vor dem Ende des ersten Vertragsjahres (vor 30.06.) aufgelöst/beendet und will der Spieler beim gleichen oder bei einem anderen Verein als Amateur (also ohne Vertragsspielervertrag) weiterspielen, so muss die Entrichtung der im vergangenen Sommer vorgesehenen Ausbildungsentschädigung an den früheren Verein zusätzlich einkalkuliert werden. Ein Nachweis der Zahlung an diesen Verein bzw. eine Verzichtserklärung von diesem Verein ist bei der Antragstellung mit einzureichen.

. Das Datum des Vertragsbeginns beim neuen Verein muss zeitlich betrachtet nach dem Datum der Vertragsauflösung beim bisherigen Verein (bei Vertragsspielern) bzw. nach dem Datum der Abmeldung beim bisherigen Verein (bei Amateuren) liegen. Eine Überschneidung darf es hier nicht geben.

. Vertragsabschlüsse sind (ebenso wie Änderungen, Verlängerungen, Vertragsauflösungen) immer unverzüglich (d.h. binnen weniger Tage) nach Abschluss, Änderung, Verlängerung bzw. Auflösung schriftlich beim Verband einzureichen.

. Das monatliche Entgelt, das der Spieler erhält, muss mindestens € 250,00 betragen. Der Betrag muss eine monatliche garantierte Summe darstellen und darf keine Aufwandsentschädigung (z.B. Fahrtkostenersatz) sein. Punkte- und Einsatzprämien oder andere erfolgsorientierte Entgeltzahlungen können darin enthalten sein. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass dem Spieler in jedem Fall monatlich wenigstens € 250,00 garantiert sind.

. Die Verträge müssen eine Mindestlaufzeit bis zum Ende des Spieljahres 2013/2014 (also bis mindestens 30.06.2014) haben. Die Höchstlaufzeit der Verträge beträgt 3 Jahre für Spieler unter 18 Jahre und 5 Jahre für Spieler über 18 Jahre.

. Die Verträge müssen auf der letzten Seite mit dem Vereinsstempel und der Unterschrift eines Vereinsbevollmächtigten versehen sein. Ebenso müssen sie vom Spieler und bei Minderjährigen von den Erziehungsberechtigten unterzeichnet sein.

. Für Spieler, die Nicht-EU-Ausländer sind, sowie für Spieler, die Staatsangehörige der neuen EU-Staaten (seit 01.01.2007) sind (Bulgarien, Rumänien, Kroatien), muss eine gültige Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung mit eingereicht werden. Das Spielrecht wird in diesen Fällen nur bis zum Ende derjenigen Spielzeit (= 30.06.) erteilt, die von der Laufzeit des Aufenthaltstitels vollständig umfasst wird. Ohne gültige Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis ist eine Erteilung des Spielrechts als  Vertragsspieler nicht möglich!

Bestehen bei einem Vereinswechsel eines Vertragsspielers (Spieler hat beim abgebenden Verein noch einen laufenden Vertragsspielervertrag) Unklarheiten über die beizubringenden Unterlagen, stehen wir Ihnen gerne (auch telefonisch) zur Verfügung.

 

Jugend-Vereinswechsel während des Spieljahrs

(Vereinswechsel von Junior(inn)en mit Ausnahme der älteren A-Junioren und älteren B-Juniorinnen - für diese gelten die Wechselbestimmungen des Erwachsenenbereichs)

Im Gegensatz zu den Vereinswechseln im Erwachsenenbereich gibt es bei den Jugendlichen keine zweite Wechselperiode im Winter. Nimmt ein Junior/eine Juniorin in der laufenden Saison einen Vereinswechsel vor, so gelten die nachfolgend beschriebenen Bestimmungen:

1. Der/Die Spieler(in) muss sich beim bisherigen Verein als aktive(r) Spieler(in) abmelden, wobei hierfür von Verbandsseite keine Frist gesetzt ist. Der Passantrag bzw. die Unterlagen für den Vereinswechsel müssen beim BFV eingereicht werden. Auch hierfür gibt es keine Frist. Der Nachweis der erfolgten Abmeldung (schriftliche Bestätigung des abgebenden Vereins oder Kopie des Einschreibebeleges an die Postanschrift des Vereins) ist zusammen mit dem Vereinswechselantrag und dem Spielerpass beim Verband einzureichen. Liegt der Spielerpass nicht bei, erfolgt automatisch Passeinzug durch den Verband.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der abgebende Verein verpflichtet ist, auf eine ihm zugegangene Abmeldung per Einschreiben oder auf eine dem Spieler/der Spielerin ausgestellte Abmeldebestätigung, dem Spieler/der Spielerin oder dem neuen Verein (oder dem BFV) den Pass innerhalb von 14 Tagen, gerechnet ab dem Tag nach der Abmeldung (Abmeldetag ist beim Einschreiben der Poststempel des Einlieferungsbeleges des Abmeldeschreibens) gegen Empfangsbescheinigung auszuhändigen oder per Einschreiben zuzusenden (Nachweis!).
Auf dem Spielerpass muss der Verein eine Erklärung über die Zustimmung oder Nicht-Zustimmung, über den Tag der Abmeldung und über den Termin des letzten Spiels (Privat- oder Verbandsspiel) abgeben. Wird der Pass nicht innerhalb dieser Frist an den Spieler bzw. an den neuen Verein ausgehändigt oder dem BFV zugesandt oder eine Erklärung über den Verbleib des Passes abgegeben, gilt der Spieler auch bei einer Nicht-Freigabe-Erklärung des abgebenden Vereins als freigegeben.

2. Das Privatspielrecht wird grundsätzlich ab Eingang der kompletten Unterlagen (Vereinswechselantrag, Spielerpass und Nachweis der Abmeldung) erteilt. Wichtig: Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es jedoch des Spielerpasses, d.h. dass der neue Verein den Spieler grundsätzlich erst nach Erhalt des neuen Spielerpasses einsetzen darf.

Für den Juniorenjahrgang 1995 und 1996 und Juniorinnenjahrgang 1997 und 1998 ist neben vorstehenden Bestimmungen zusätzlich folgendes zu beachten:
Das Spielrecht bzw. einen Spielerpass kann ein A-Junior bzw. eine B-Juniorin für den neuen Verein nur erhalten, wenn
a) dieser mit einer Mannschaft oder einer Spielgemeinschaft an Verbandsspielen in dieser Altersklasse teilnimmt bzw. bei einem Wechsel im Zeitraum vom 1. Mai bis 15. Juli der Verein eine A-Junioren-/B-Juniorinnenmannschaft (oder Spielgemeinschaft) für das folgende Spieljahr (2013/14) gemeldet hat oder
b) der neue Verein der Stammverein ist. Stammverein ist er dann, wenn der Spieler in den Altersklassen C oder B (Junioren) bzw. die Spielerin in den Altersklassen D oder C (Juniorinnen) dort bereits das Spielrecht hatte.
Mit den vollständigen Vereinswechselunterlagen ist dabei zusätzlich eine Erklärung über die Teilnahme einer A-Junioren- bzw. B-Juniorinnenmannschaft am Verbandsspielbetrieb mit einzureichen oder der Nachweis über die Dauer des Spielrechts in den Alterklassen C oder B bzw. D oder C zu erbringen.

3. Das Verbandsspielrecht wird wie folgt erteilt:

Bei Zustimmung:                             3 Monate Wartezeit ab Tag nach der Abmeldung; 
Bei Nicht-Zustimmung:                  Jüngere A- bis D-Junioren bzw. jüngere B- bis D-Juniorinnen
                                                            3 Monate Wartezeit ab Tag nach der Abmeldung, wobei die Monate Dezember,
                                                            Januar und Februar nicht mitzählen; 
                                                            E-Junioren/-innen und jünger:
                                                            3 Monate Wartezeit ab Tag nach der Abmeldung;
Bei nachträglicher Zustimmung: Ab Tag des Eingangs der nachträglichen Zustimmung. 

Die Zustimmung des abgebenden Vereins kann während der laufenden Saison nicht durch die Zahlung einer Ausbildungsentschädigung ersetzt werden. Dies ist nur während der Wechselperiode I im Sommer möglich.

Für den Vereinswechsel von A- und B-Junioren bzw. von B-Juniorinnen zur Erlangung einer Spielberechtigung in der A- oder B-Junioren-Bundesliga bzw. B-Juniorinnen-Bundesliga gelten gesonderte Bestimmungen. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass das Spielrecht in diesen Spielklassen gemäß den Bestimmungen der Erwachsenen (§ 49 der Spielordnung) erteilt wird.


Allgemeine Beispiele:

1. Vereinswechsel mit Zustimmung:
B-Juniorenspieler X meldet sich am 25. November 2013 bei seinem bisherigen Verein A ab. Der Verein A erteilt die Zustimmung zum Vereinswechsel. Verein A bestätigt den 25.11. als Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses. Der Vereinswechselantrag vom neuen Verein B und der Spielerpass des Spielers X gehen am 3. Januar 2014 beim BFV ein.

Spielrecht: Spieler X erhält grundsätzlich ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 26. Februar 2014 das Verbandsspielrecht (drei Monate Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung) für den neuen Verein B. Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es allerdings des neuen Spielerpasses.

2. Vereinswechsel mit Zustimmung:
D-Juniorenspieler Y meldet sich am 3. Januar 2014 bei seinem bisherigen Verein A ab. Der Verein A erteilt die Zustimmung zum Vereinswechsel. Verein A bestätigt den 3. Januar als Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses. Der Vereinswechselantrag vom neuen Verein B und der Spielerpass des Spielers Y gehen am 10. Januar 2014 beim BFV ein.

Spielrecht: Spieler Y erhält grundsätzlich ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 4. April 2014 das Verbandsspielrecht (drei Monate Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung) für den neuen Verein B. Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es allerdings des neuen Spielerpasses.

3. Vereinswechsel ohne Zustimmung:
C-Juniorenspieler K meldet sich am 15. Dezember 2013 bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Zustimmung zum Vereinswechsel. Der neue Verein B reicht die kompletten Unterlagen am 17. Dezember 2013 ein.

Spielrecht: Spieler K erhält ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 1. Juni 2014 das Verbandsspielrecht (drei Monate Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung; Dezember, Januar, Februar zählen nicht mit) für den neuen Verein B.

4. Vereinswechsel ohne Zustimmung:
C-Juniorenspieler L meldet sich am 14. November 2013 bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Zustimmung zum Vereinswechsel. Der neue Verein B reicht die kompletten Unterlagen am 20. Dezember 2013 ein.

Spielrecht: Spieler L erhält ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 15. Mai 2014 das Verbandsspielrecht (drei Monate Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung; Dezember, Januar, Februar zählen nicht mit) für den neuen Verein B.

5. Vereinswechsel ohne Zustimmung:
E-Juniorenspieler M meldet sich am 5. November 2013 bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Zustimmung zum Vereinswechsel. Der neue Verein B reicht die kompletten Unterlagen am 16. Januar 2014 ein.

Spielrecht: Spieler M erhält ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 6. Februar 2014 das Verbandsspielrecht (drei Monate Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung) für den neuen Verein B.


Für Fragen und Erläuterungen zum Wechselrecht stehen Ihnen die Mitarbeiter der Passabteilung gerne zur Verfügung. Im Internet finden Sie die Bestimmungen unter www.bfv.de/passabteilung.

Wichtige Infos zur Mitgliedschaft für JFG und Stammvereine

Mitgliedschaft(en) der JFG-Spieler

Am Verbandstag des BLSV vom 30./31. Mai 2008 wurde ein Antrag abgelehnt, der zum Ziel hatte, dass für Spieler einer Junioren-Förder-Gemeinschaft allein die Mitgliedschaft in ihren Stammvereinen ausreichend sein sollte.

Die Folge dieses Antrages ist, dass alle Spieler, die in einer JFG am Spielbetrieb teilnehmen, auch als Mitglieder in der JFG beim BLSV gemeldet sein müssen. Eine Mitgliedschaft nur im Stammverein ist nicht ausreichend!

Sollten Spieler einer JFG bisher nur über ihre Stammvereine beim BLSV angemeldet sein, dürfen diese Spieler auch nicht am Spielbetrieb der JFG-Mannschaft teilnehmen (versicherungstechnische Gründe etc).

Wir bitten daher darum, die nicht gemeldeten Spieler der JFG umgehend beim BLSV für die JFG anzumelden bzw. nachzumelden.

Sollte sich während des Spieljahres herausstellen, dass die Juniorenspieler/-innen nicht über die Junioren-Förder-Gemeinschaft beim BLSV als Mitglieder gemeldet sind, können die bis zu diesem Zeitpunkt ausgetragenen Spiele alle als verloren gewertet werden.

Wir bitten Sie in Ihrem und im Interesse der Jugendlichen darum, eine komplette und sorgfältige Mitgliederbestandsmeldung an den BLSV weiterzuleiten.

Für Ihre Unterstützung und Ihre Mitarbeit bedanken wir uns im Voraus.

Einsatz von Junioren/Juniorinnen in Herren-/Frauenmannschaften

Rückrunde Saison 2013/2014:

Gemäß § 27 Abs. 1 der Jugendordnung ("Sonder-Spielrecht in Herrenmannschaften") können ältere A-Junioren (dies sind im Spieljahr 2013/2014 alle A-Junioren des Jahrgangs 1995) in allen Herrenmannschaften mitwirken.

Jüngere A-Junioren (dies sind im Spieljahr 2013/2014 alle A-Junioren des Jahrgangs 1996) können grundsätzlich erst mit vollendetem 18. Lebensjahr in den Herrenmannschaften mitwirken (vorher nicht).
Beispiel: Spieler X wird am 4.3.2014 18 Jahre alt. Gemäß den Bestimmungen darf der Spieler erst ab 4.3.2014 in den Herrenmannschaften mitwirken.

Ältere B-Juniorinnen (dies sind im Spieljahr 2013/2014 alle B-Juniorinnen des Jahrgangs 1997) können in allen Frauenmannschaften ihres Vereins eingesetzt werden, wobei ein Einsatz in einer Frauenmannschaft nur einmal am gleichen Wochenende (Freitag bis Sonntag einschließlich sich unmittelbar anschließender Feiertage) erfolgen darf. Bei den älteren B-Juniorinnen (diese sind noch nicht 18 Jahre alt) ist aus versicherungsrechtlichen Gründen zusätzlich die Einverständniserklärung der Eltern und ein ärztliches Attest über die Tauglichkeit im Frauenfußball (ein einfaches allgemeinärztliches Attest, das die Tauglichkeit im Frauenfußball bescheinigt, ist ausreichend) beim Verein gut aufzubewahren. Grundlage hierfür ist § 28 Frauen- und Mädchenordnung.

Einen gesonderten Nachweis (so genannte Genehmigungsmarke) gibt es seit dem Beschluss des Verbandstages von 2002 für o. g. Personenkreis (ältere A-Junioren, ältere B-Juniorinnen, jüngere A-Junioren mit vollendetem 18. Lebensjahr) nicht mehr. Es ist kein Antrag mehr beim BFV einzureichen.

Die kompletten Bestimmungen zu dieser Thematik finden Sie im § 27 der Jugendordnung bzw. § 28 der Frauen- und Mädchenordnung.

Ergänzende Hinweise:
- Junioren und Juniorinnen dürfen an einem Tag nur in einem Verbandsspiel eingesetzt werden.
- Bei einem Vereinswechsel von A-Junioren bzw. B-Juniorinnen muss der aufnehmende Verein auch mit einer eigenen Mannschaft bzw. Spielgemeinschaft in diesen Alterklassen am Spielbetrieb teilnehmen, da sonst kein Spielrecht für den neuen Verein erteilt werden kann.

Einsatz in verschiedenen Mannschaften - Erwachsene (während des Spieljahrs)

(Erläuterungen zum § 44 SpO)

Aufgrund der immer wieder auftretenden Unsicherheiten bei den Vereinsverantwortlichen sowie der Vielzahl an Anfragen zum Einsatz von Spielern/innen in verschiedenen Mannschaften und vor allem aufgrund der Neufassung der dafür geltenden Regelungen zum 01.07.2012 sowie zum 01.07.2013 möchten wir Ihnen nachfolgend diese noch einmal anhand von einigen Beispielen erläutern und näher bringen.

§ 44 Einsatz in verschiedenen Mannschaften

Nach einem Einsatz eines Spielers in einem Verbandsspiel (Meisterschaftsspiel) - ausgenommen DFB-Pokalspiele, Totopokal, Hallenmeisterschaften, sonstige Pokalspiele - der höherklassigeren Mannschaft eines Vereins müssen für den Einsatz dieses Spielers in einer unterklassigeren Mannschaft nachfolgende Bestimmungen beachtet werden:

Bestimmungen für Herren-Amateurmannschaften der C-Klasse bis einschließlich Landesliga

(1) a) Während des Spieljahres gilt:
Nach einem Einsatz in der ersten Halbzeit in der höherklassigeren Mannschaft darf der Spieler nicht am gleichen Verbandsspielwochenende (ein Wochenende umfasst den Zeitraum von Freitag bis Sonntag einschließlich sich unmittelbar anschließender Feiertage) und nicht im nächsten Meisterschaftsspiel der aufstiegsberechtigt spielenden unterklassigeren Mannschaften mitwirken. Die Einsatzbeschränkung beträgt maximal zwei aufeinanderfolgende Meisterschaftsspiele der niederklassigeren Mannschaft und endet in jedem Fall nach Ablauf von 10 Tagen.


Beispiele: Verein FC Musterhausen hat zwei Herrenmannschaften im aufstiegsberechtigten    Spielbetrieb (1. Mannschaft Bezirksliga (BZL), 2. Mannschaft Kreisklasse (KK))

Fall 1:  Spieltage:  1. Mannschaft BZL Samstag, 05.10.
                              1. Mannschaft BZL Samstag, 12.10.
                              2. Mannschaft KK  Sonntag, 06.10.
                              2. Mannschaft KK Sonntag, 13.10.

Erläuterung:
Alle Spieler, die am 05.10. in der ersten Halbzeit in der 1. Mannschaft (BZL) eingesetzt wurden, dürfen nicht in der 2. Mannschaft (KK) am 06.10. (da gleiches Wochenende) und nicht am 13.10. (da nächstes Meisterschaftsspiel) spielen. Danach dürfen sie wieder in der 2. Mannschaft (KK) eingesetzt werden (vorausgesetzt, sie haben nicht am 12.10. erneut in der ersten Halbzeit in der 1. Mannschaft (BZL) gespielt).

Fall 2:  Spieltage:   1. Mannschaft BZL  Samstag, 05.10.
                               1. Mannschaft BZL Samstag, 12.10.
                               2. Mannschaft KK Sonntag, 06.10.
                               2. Mannschaft KK Mittwoch, 09.10.
                               2. Mannschaft KK Sonntag, 13.10.

Erläuterung:
Alle Spieler, die am 05.10. in der ersten Halbzeit in der 1. Mannschaft (BZL) eingesetzt wurden, dürfen nicht in der 2. Mannschaft (KK) am 06.10. (da gleiches Wochenende)  und nicht am 09.10.(da nächstes Meisterschaftsspiel) spielen. Danach dürfen sie wieder in der 2. Mannschaft (KK) am 13.10. eingesetzt werden (vorausgesetzt, sie haben nicht am 12.10. erneut in der ersten Halbzeit in der 1. Mannschaft (BZL) gespielt).

Fall 3:  Spieltage:  1. Mannschaft BZL  Samstag, 05.10.
                              1. Mannschaft BZL Samstag, 12.10.
                              2. Mannschaft KK Sonntag, 06.10.
                              2. Mannschaft KK Mittwoch, 16.10.

Erläuterung:
Alle Spieler, die am 05.10. in der ersten Halbzeit in der 1. Mannschaft (BZL) eingesetzt wurden, dürfen nicht in der 2. Mannschaft (KK) am 06.10. (da gleiches Wochenende) spielen. Ab Mittwoch, 16.10. dürfen sie wieder in der 2. Mannschaft (KK) eingesetzt werden, da die Sperrfrist von 10 Tagen (ab dem 11. Tag wieder erlaubt) abgelaufen ist (vorausgesetzt, sie haben nicht am 12.10. erneut in der ersten Halbzeit in der 1. Mannschaft (BZL) gespielt).

Fall 4: (Ostern 2014)
            Spieltage: 1. Mannschaft BZL Karsamstag, 19.04. 15:00 Uhr
                             1. Mannschaft BZL Samstag, 26.04.
                             2. Mannschaft KK Karsamstag, 19.04. 17:00 Uhr
                             2. Mannschaft KK Ostermontag, 21.04. 15:00 Uhr
                             2. Mannschaft KK  Sonntag, 27.04.

Erläuterung:
Alle Spieler, die am 19.04. in der ersten Halbzeit in der 1. Mannschaft (BZL) eingesetzt wurden, dürfen nicht in der 2. Mannschaft (KK) am 19.4. (da gleiches Wochenende) und nicht am 21.04. (da gleiches Wochenende bzw. nächstes Meisterschaftsspiel) spielen. Danach dürfen sie wieder in der 2. Mannschaft (KK) am 27.04. eingesetzt werden, weil die Einsatzbeschränkung maximal zwei aufeinanderfolgende Meisterschaftsspiele beträgt. (vorausgesetzt, sie haben nicht am 26.04. erneut in der ersten Halbzeit in der 1. Mannschaft (BZL) gespielt).


Weiterhin gilt:

. Alle Spieler/innen, die erst in der 2. Halbzeit in Spielen einer höherklassigeren Mannschaft eines Vereins eingesetzt wurden, dürfen ohne Einschränkung in der niederklassigeren Mannschaft eingesetzt werden. Für diese Spieler/innen gibt es keine Sperrfrist.
. Die vorstehenden Bestimmungen finden nur dann Anwendung, wenn die niederklassigere Mannschaft eines Vereins ebenfalls in Konkurrenz spielt. Spielt eine zweite Mannschaft also im nicht aufstiegsberechtigten Spielbetrieb, gibt es ebenfalls keine Sperrfrist für diejenigen Spieler/innen, die in der ersten Mannschaft eingesetzt wurden.
. Für die Festlegung der Sperrfrist zählt nur der Einsatz bei Meisterschaftsspielen der höherklassigeren Mannschaft eines Vereins (nicht: Pokalspiele, Hallenmeisterschaften, Privatspiele).


(2) Für Vereine auf Kreisebene gilt zusätzlich zu Abs. 1 a) folgende Bestimmung:
a) während des Spieljahres:
Vereine, deren 1. Mannschaft nicht höher als in der Kreisliga spielt und deren untere Herrenmannschaft(en) ausschließlich in den untersten beiden Spielklassen im Kreis eingereiht ist (sind), können zusätzlich zu den Spielern, die nach Abs. 1 a spielberechtigt sind, bis zu drei beliebige Spieler aus den höherklassigeren Mannschaften in ihrer (ihren) unterklassigeren Mannschaft(en) pro Meisterschaftsspiel einsetzen.
Gleiches gilt für Vereine unabhängig der Spielklassenzugehörigkeit der oberen Mannschaft, deren niederklassigere Frauenmannschaft in der untersten Spielklasse im Bezirk spielt.

 Beispiel:
      Spieltage:  1. Mannschaft Kreisliga Samstag, 05.10.
                        2. Mannschaft A-Klasse Sonntag,06.10. - 13:00 Uhr
                            (zweitunterste Liga im Kreis)
                        3. Mannschaft B-Klasse Sonntag, 06.10. - 16:00 Uhr
                            (unterste Liga im Kreis)
Erläuterung:
Bis zu drei Spieler, die am 05.10. in der 1. Mannschaft (Kreisliga) in der ersten Halbzeit gespielt haben, dürfen ebenfalls sowohl in der 2. als auch in der 3. Mannschaft am 06.10. mitspielen. In der 3. Mannschaft können auch Spieler aus der 2. Mannschaft zum Einsatz kommen, die dort in der ersten Halbzeit gespielt haben. Zu beachten ist, dass in der 3. Mannschaft nur insgesamt 3 Spieler (aus 1. und 2. Mannschaft) eingesetzt werden dürfen. Ein vierter oder mehr Spieler (von der ersten Halbzeit) dürfen hier in der jeweiligen 2. und 3. Mannschaft nicht mehr zum Einsatz kommen.
Alle Spieler, die erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurden, können nach wie vor in der 2. Mannschaft (A-Klasse - im Beispiel zweitunterste Liga im Kreis) und 3. Mannschaft (B-Klasse - im Beispiel unterste Liga im Kreis) ohne Einschränkung eingesetzt werden.


(3) Für Spielgemeinschaften auf Kreisebene gilt zusätzlich zu Abs. 1 a) folgende Bestimmung
a) während des Spieljahres:
Spielgemeinschaften, deren 1. Mannschaft nicht höher als in der Kreisliga spielt und deren untere Herrenmannschaft(en) ausschließlich in den untersten beiden Spielklassen im Kreis eingereiht ist (sind), können zusätzlich zu den Spielern, die nach Abs. 1 a spielberechtigt sind, bis zu drei beliebige Spieler aus den höherklassigeren Mannschaften in ihrer (ihren) unterklassigeren Mannschaft(en) pro Meisterschaftsspiel einsetzen.
Die Einsatzbeschränkungen der jeweiligen Spieler ergeben sich aus der Ligazugehörigkeit der höherklassigen Mannschaft.

Beispiele: (Während des Spieljahres)

 Fall 1:
                FC Hausen I (BZL)
                SV Markt I (KL)
                SG Hausen II/SV Markt II ( B-Kl)

Grundsätzlich richtet sich die Einsatzbeschränkung nach dem höherklassigeren Verein (hier FC Hausen I - BZL).

Da der FC Hausen I in der BZL angesiedelt ist, dürfen nur Spieler des FC Hausen I und des SV Markt I in der SG eingesetzt werden, die gemäß § 44 Abs. 1 a für eine niederklassigere Mannschaft spielberechtigt wären (nur in der 2. Halbzeit eingesetzte Spieler).

 Fall 2:
                SV Musterhausen (KL)
                SG Musterhausen/SV Beispieldorf - unterste Liga im Kreis
  
Da der SV Musterhausen auf Kreisebene spielt und die Spielgemeinschaft in einer der zwei untersten Ligen im Kreis eingegliedert ist, gilt neben § 44 Abs. 1 a auch Abs. 3 a:

Das heißt, dass bis zu drei Spieler, die in der 1. Mannschaft von SV Musterhausen (KL) in der ersten Halbzeit gespielt haben (zusätzlich zu den nur in der 2. Halbzeit eingesetzten Spielern), bei der SG Musterhausen/SV Beispieldorf mittspielen dürfen.

(4) Die Einsatzbeschränkungen der Absätze 1 bis 3 gelten auch für die Gleichklassigkeit mehrerer Mannschaften, wobei die nach § 12 Abs. 3 SpO zu benennende erste Mannschaft als die höherklassigere Mannschaft anzusehen ist.

(5) Für den Einsatz von Frauen in verschiedenen Mannschaften eines Vereins gelten die vorhergehenden Bestimmungen der Absätze 1 bis 4 sowie für Spielerinnen eines Vereins der 1. oder 2. Frauenbundesliga § 14 DFB-SpO.


(6) Für Vereine, deren erste Herren-Amateurmannschaft in der 3. Liga, der Regionalliga- oder in der Bayernliga spielt, gelten abweichend folgende Bestimmungen:
a) Nach einem Einsatz (unabhängig vom Zeitpunkt des Einsatzes) in einem Verbandsspiel (Meisterschaftsspiel) - ausgenommen DFB-Pokalspiele, Totopokal, Hallenmeisterschaften, sonstige Pokalspiele - einer Mannschaft der 3. Liga, Regionalliga oder Bayernliga sind Amateure oder Vertragsspieler des Vereins erst nach einer Schutzfrist von zwei Tagen wieder für Meisterschaftsspiele aller anderen Amateurmannschaften ihres Vereins mit Aufstiegsrecht spielberechtigt.

Beispiel:
     Spieltage:  1. Mannschaft BayL  Samstag, 05.10.
                       1. Mannschaft BayL  Samstag, 12.10.
                       2. Mannschaft KL  Sonntag, 06.10.
                       2. Mannschaft KL  Sonntag, 13.10.

Erläuterung: Alle Spieler, die am 05.10. in der 1. Mannschaft (BayL) mitgewirkt haben (Einsatz in der 1. oder 2. Halbzeit), dürfen nicht in der 2. Mannschaft (KL) am 06.10. (da die Schutzfrist von 2 Tagen noch nicht abgelaufen ist) spielen. Danach (am 13.10.) dürfen sie wieder in der 2. Mannschaft (KL) eingesetzt werden (vorausgesetzt, sie haben nicht am 12.10. erneut in der 1. Mannschaft (BayL) gespielt).

Ausnahme:
Die vorgenannte Einschränkung gilt nicht:
- für Spieler, die am 1.7. des laufenden Spieljahres das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
- für den Einsatz in Privatspielen.
Ein Einsatz ist dann sofort wieder ohne Einhaltung einer Schutzfrist in der 2. Mannschaft möglich.

 

Hinweise zu Spielerpässen / Nachreichung

Wir möchten es an dieser Stelle nicht versäumen, unseren Vereinen einige wichtige Hinweise zur Vorlage der Spielerpässe beim Schiedsrichter für die anstehenden und vom BFV durchgeführten Fußballspiele zu geben.

Grundsätzlich kann die Spielberechtigung eines Spielers - neben dem Ausdruck der Detail-Spielberechtigung aus Pass-Online (vgl. hierzu die Bestimmungen in § 45 Abs. 5 Spielordnung bzw. § 18 Abs. 6 Jugendordnung) und neben einer vom Verband ausgestellten Spielberechtigungsbescheinigung - nur mit einem "ordnungsgemäßen" Spielerpass geführt werden. Mit Ausnahme der G-Junioren besteht für alle Spiele (auch für Privatspiele) Passzwang.

Was ist aber ein "ordnungsgemäßer" Spielerpass? Nun, hierzu muss der Pass auf der Vorderseite zunächst vom Spieler unterschrieben worden sein - nicht erforderlich ist dies lediglich bei Spielern der Altersklassen E-, F- und G-Junioren/-Juniorinnen. Weiterhin muss der Pass auch das Lichtbild des Spielers tragen, das ihn als Inhaber eindeutig identifiziert. Zudem muss dieses Lichtbild mit dem lesbaren Vereinsstempel versehen sein, welcher das Lichtbild mit dem Spielerpass verbindet.

Wichtig: Wurde ein Spielerpass auf der Rückseite vom Verein ausgefüllt und abgestempelt, weil sich ein Spieler ursprünglich abgemeldet hat, darf der Spieler mit diesem Spielerpass nicht mehr eingesetzt werden! Hat sich der Spieler nun doch entschieden, beim bisherigen Verein zu bleiben (und keinen Vereinswechsel vorzunehmen), muss in solchen Fällen ein neuer Spielerpass mit einem vom Spieler (und bei Minderjährigen vom gesetzlichen Vertreter, Erziehungsberechtigten) unterschriebenen Passantrag unter Beifügung des bisherigen auf der Rückseite ausgefüllten Spielerpasses bei der Passabteilung des Verbandes neu beantragt werden. Ein Weiterspielen mit dem auf der Rückseite ausgefüllten und abgestempelten "alten" Spielerpass ist nicht möglich, da mit dem Tag der Abmeldung das Spielrecht erlischt. Der betreffende Spieler darf erst nach Ausstellung eines neuen Passes wieder eingesetzt werden!

Einige ältere Spielerpässe haben den Aufdruck Abgemeldet am: _____________ (Stempel ohne Datumseintrag) auf der Passrückseite stehen: Dieser Aufdruck wurde von der Passabteilung des BFV auf den Pass gestempelt und stellt keinen unzulässigen Eintrag dar. Der Spieler besitzt in diesem Fall weiterhin das Spielrecht. Diese Spielerpässe müssen auch nicht umgeschrieben werden. Sollte jedoch neben diesem Aufdruck zusätzlich ein Datum eingetragen sein, ist der Spieler nicht mehr spielberechtigt. Es gelten dann die oben gemachten Ausführungen (Beantragung eines neuen Passes).

Weitere Hinweise:
Alle Spielerpässe sind außerdem Eigentum des BFV. Die Vereine sind zur sorgfältigen Aufbewahrung verpflichtet. Werden alte Spielerpässe nicht mehr benötigt (z. B. wenn ein Spieler "seine Fußballer-Karriere beendet hat"), so sind diese an die BFV-Passabteilung zurück zu senden. Die entsprechenden Akteure werden dann vom BFV im EDV-Passprogramm "abgemeldet" und die Spielberechtigung beendet.
Möchte ein solcher Spieler irgendwann in der Zukunft beim gleichen Verein wieder mitspielen, so ist mittels Passantrag ein neuer Spielerpass zu beantragen ("Duplikat" ist anzukreuzen). Bei einem Vereinswechsel eines solchen Spielers stellt der neue Verein einen Passantrag "auf Vereinswechsel". Es empfiehlt sich, vor dem Absenden des Antrags den entsprechenden Sachbearbeiter in der BFV-Passstelle zu kontaktieren (per E-Mail oder telefonisch) und sich das Vorliegen des zurück gegebenen Passes kurz bestätigen zu lassen.

Die einschlägigsten Bestimmungen im Zusammenhang mit Spielerpässen finden Sie für Erwachsene in der Spielordnung (§ 43 Absätze 5 bis 8, § 45) sowie für Jugendliche in der Jugendordnung (§§ 18 und 22).

 

Zusätzlich finden Sie im Folgenden einige Anmerkungen und Hinweise zur Nachreichung von Spielerpässen:

Grundsatz:

Die Spielerpässe

oder eine vom Verband ausgestellte Spielberechtigungsbescheinigung (zusätzlich notwendig: Lichtbildausweis (für Spiele im Erwachsenenbereich), unterschriftliche Bestätigung der Identität + der Spielberechtigung des Spielers durch Jugendleiter/Betreuer auf dem Spielbericht; in den Ligen, in denen der ESB im Einsatz ist, erfolgt die Bestätigung persönlich ggü. dem Schiedsrichter - dieser trägt diese unter sonstige Vorkommnisse im ESB ein (für Spiele im Jugendbereich))

oder der Ausdruck der Detail-Spielberechtigung aus Pass-Online (vgl. § 45 Abs. 5 SpO) (zusätzlich notwendig: Lichtbildausweis (für Spiele im Erwachsenenbereich), unterschriftliche Bestätigung der Identität + der Spielberechtigung des Spielers durch Jugendleiter/Betreuer auf dem Spielbericht; in den Ligen, in denen der ESB im Einsatz ist, erfolgt die Bestätigung persönlich ggü. dem Schiedsrichter - dieser trägt diese unter sonstige Vorkommnisse im ESB ein (für Spiele im Jugendbereich))

mitwirkender Spieler sind bei allen Spielen vor Spielbeginn unaufgefordert dem Schiedsrichter vorzulegen.

(In der Regionalliga Bayern ist bei Verbandsspielen nur die genehmigte Spielberechtigungsliste vorzulegen.)
 

Ausnahme:

Spieler, die bei Spielbeginn nicht im Besitz eines ordnungsgemäßen Spielerpasses sind - und auch nicht eine der beiden weiter oben angeführten Spielrechtsnachweise vollständig vorweisen können - (vgl. § 43 Abs. 7 SpO), sind gegen Vorlage eines amtlichen Ausweises mit Lichtbild zum Spiel (im Erwachsenenbereich) zugelassen. Der Spieler hat sich zur Prüfung der Identität zugleich persönlich beim Schiedsrichter vorzustellen.

Für Junior(inn)en, für die der Spielerpass - oder auch einer der beiden weiter oben angeführten vollständigen Spielrechtsnachweise - vor Beginn des Spiels nicht vorgelegt werden kann, muss der Jugendleiter bzw. der Betreuer die Identität und die Spielberechtigung des Spielers unterschriftlich auf dem Spielbericht bestätigen. In den Ligen,  in denen der ESB im Einsatz ist, erfolgt die Bestätigung persönlich ggü. dem Schiedsrichter. In diesen Fällen muss der Schiedsrichter diese Erklärung unter sonstige Vorkommnisse im ESB eintragen.

In beiden Fällen gilt: Der Spielerpass ist nach Spielende dem Schiedsrichter vorzulegen.

Nichtvorlage des Passes nach Spielende:

Sollten der oder die Spielerpässe nicht nach Spielschluss vorgelegt werden können, wird dies der Schiedsrichter auf dem Spielberichtsbogen vermerken. In diesem Fall hat der Verein die Spielberechtigung innerhalb von 3 Tagen nach dem Spiel dem zuständigen Sportgericht nachzuweisen. Achtung:  Eine Zusendung an die (Bezirks-)Geschäftsstelle oder an den Spielleiter ist nicht ordnungsgemäß und nicht fristwahrend!


Folgen:

Weist der Verein die Spielberechtigung innerhalb von 3 Tagen nach, erfolgt keine Spielwertung, jedoch eine Bestrafung nach § 79 Rechts- und Verfahrensordnung (Geldstrafe in Höhe von nicht unter 20 Euro, bei Junior(inn)en nicht unter 10 Euro).

Kann der Verein die Spielberechtigung innerhalb von 3 Tagen nach dem Spiel nicht nachweisen, erfolgt eine Spielverlustwertung nach § 40 Spielordnung, sowie (also zusätzlich!) eine Bestrafung nach § 77 Rechts- und Verfahrensordnung. (Das genaue Strafmaß finden Sie in den entsprechenden aktuellen Bestimmungen.)


Bei Spielgemeinschaften (SG) ist zusätzlich zu den Spielerpässen die SG-Bestätigungskarte dem Schiedsrichter bei jedem Spiel unaufgefordert vorzulegen. Dabei muss die entsprechende Richtlinie genau beachtet werden! Wir bitten um selbständige Kenntnisnahme der jeweils zutreffenden Richtlinie. Die aktuellen Richtlinien finden Sie im Internet unterfolgendem Link: http://www.bfv.de/cms/seiten/1186.html
- Für Herren und Senioren: Richtlinien Herren- und Senioren-Spielgemeinschaften ab. 1.7.,
- Für Junioren (männlich): Richtlinien Bildung Junioren-Spielgemeinschaften ab 01.07.13,
- Für Frauen und Juniorinnen: Richtlinien Frauen- und Juniorinnenfußball ab 01.07.2013.

 

Zweitspielrecht für Erwachsene (seit 01.07.2011)

In Bayern trat am 1. Juli 2011 das so genannte Zweitspielrecht in Kraft. Doch was steckt dahinter?

Fakt ist, dass sich in den letzten Jahren die berufliche und schulische Situation in der Gesellschaft sehr stark verändert hat. Eine Flexibilisierung bei Schule, Ausbildung und Arbeitsplatz nimmt eine immer größere Bedeutung ein. Nicht desto trotz soll für die betroffenen Aktiven hier weiterhin grundsätzlich die Möglichkeit bestehen, im Verein Fußball spielen zu können. So entstand die Idee des Zweitspielrechts. Diese wurde auf allen Kreistagen 2010 diskutiert und nach einer breiten Zustimmung bei den Vereinen beim Verbandstag 2010 zur Abstimmung gebracht. Zum 1. Juli 2011 ist nun in Bayern das Zweitspielrecht in Kraft getreten.

Wer kann davon Gebrauch machen und wie funktioniert das?

. Für Studenten, Berufspendler und vergleichbare Personengruppen, die regelmäßig zwischen zwei Orten pendeln (bspw. Schüler weiterführender Berufsschulen, Auszubildende, Soldaten) kann unter Beibehaltung ihrer bisherigen Spielerlaubnis für ihren bisherigen Verein des BFV oder auch eines anderen Fußball-Landesverbandes (nicht jedoch eines anderen Fußball-Nationalverbandes (Ausland) ein Zweitspielrecht für ein Spieljahr für einen anderen Verein (Zweitverein) des BFV unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:

a) Herren:
Der Zweitverein nimmt mit seiner ersten Herrenmannschaft bis maximal zur Kreisklasse am Spielbetrieb teil. Die Entfernung vom Stammverein zum Zweitverein beträgt mindestens 100 Kilometer (kürzeste Fahrtstrecke). Ein Verein kann für maximal zwei Spieler ein Zweitspielrecht erhalten.

b) Frauen:
Der Zweitverein nimmt mit seiner ersten Frauenmannschaft bis maximal zur Kreisliga am Spielbetrieb teil. Die Entfernung vom Stammverein zum Zweitverein beträgt mindestens 100 Kilometer (kürzeste Fahrtstrecke). Ein Verein kann für maximal zwei Spielerinnen ein Zweitspielrecht erhalten.

. Den Antrag für die Ausstellung eines Zweitspielrechts muss der Zweitverein bei der Passabteilung des BFV mittels Passantrag stellen (Dort bitte "Sonstiges" ankreuzen und dahinter "Antrag auf Zweitspielrecht" eintragen"). Dem (Pass-)Antrag ist die Einverständniserklärung des Stammvereins sowie eine entsprechende Bestätigung vom Arbeitgeber (über die Versetzung, Beschäftigungsverhältnis etc.) oder von der Hochschule (über den Studienbeginn etc.) beizulegen. Zudem muss durch eine Kopie einer aktuell ausgestellten offiziellen Anmeldung beim Einwohnermeldeamt nachgewiesen werden, dass der Spieler/die Spielerin einen Wohnsitz (Erst- oder Zweitwohnsitz) im näheren Umkreis des Zweitvereins gewählt hat. Der Spielerpass des Erstvereins ist nicht mit einzureichen.

. Bei Genehmigung durch den BFV erhält der Zweitverein einen (zweiten) Spielerpass mit eingetragenem Zweitspielrecht, begrenzt bis zum jeweiligen Saisonende (30.06.). Der Spielerpass des Erstvereins verbleibt als Spielrechtsnachweis bei diesem.
Zur Verlängerung eines Zweitspielrechts muss dann ein erneuter Antrag gestellt  werden.

. Mit dem Zweitspielrecht kann ein Spieler bzw. eine Spielerin in allen Verbands- und Privatspielen im Herren- bzw. Frauenbereich eingesetzt werden.
Ein Einsatz des Spielers/der Spielerin kann in beiden Vereinen erfolgen, er/sie darf  jedoch nur für einen Verein an einem Wochenende (ein Wochenende umfasst den Zeitraum von Freitag bis Sonntag einschließlich sich unmittelbar anschließender Feiertage) spielen.
Zudem ist ein Einsatz des Spielers/der Spielerin in Entscheidungs- und Relegationsspielen beim Zweitverein ausgeschlossen.

Den kompletten Wortlaut der Bestimmungen zum Zweitspielrecht für Erwachsene finden Sie im § 43 a der Spielordnung sowie ergänzend für Frauen in § 20 der Frauen- und Mädchenordnung.

Allen Interessierten empfehlen wir ergänzend die "Durchführungsbestimmungen zu § 43 a: Zweitspielrecht" aufmerksam durchzulesen. Diese finden Sie hier:  http://www.bfv.de/cms/seiten/1198.html.

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Passabteilung gerne zur Verfügung.

 

Zusatzspielrecht im Jugendbereich

Bereits seit Sommer 2007 gibt der BFV seinen Vereinen im Junioren- und Juniorinnenbereich die interessante Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen ein auf eine Saison begrenztes Zusatzspielrecht für einen zweiten Verein zu erhalten.
Auf dem letzten Verbandstag wurde diese Bestimmung überarbeitet und insbesondere für den E- und F-Jugendbereich weiter ergänzt und aufgrund der Einführung der neuen Frauen- und Mädchenordnung zum 01.07.2012 noch einmal angepasst.

Diese Regelung ist speziell für diejenigen Vereine geschaffen worden, denen es nicht (mehr) möglich ist, für die kommende Saison eine Junioren-/-innenmannschaft in einer bestimmten Altersklasse zum Spielbetrieb anzumelden. Somit könnten zumindest zwei Juniorenspieler eines Vereins (A- bis D-Jugendbereich) bzw. zumindest vier Juniorinnenspielerinnen eines Vereins (B- bis D-Juniorinnenbereich) bei einem zweiten Team für ein Jahr mitspielen, ohne dass ein Vereinswechsel vorgenommen werden muss. Im E- und F-Jugendbereich kann ein Antrag für bis zu maximal fünf Spieler gestellt werden.

Bei den A- bis D-Jugendlichen ist zur Erlangung eines solchen Zusatzspielrechtes vom Verein des Spielers/der Spielerin ein formloser Antrag an den Verbands-Jugend-Ausschuss (VJA - bei Junioren) bzw. an den Verbands-Frauen- und Mädchen-Ausschuss (VFMA - bei Juniorinnen) zu stellen. Die Einverständniserklärung des "aufnehmenden" Vereins ist dem Antrag beizufügen. Die Einsendung des betreffenden Spielerpasses ist erst nach einer etwaigen Genehmigung des Antrages erforderlich. Die Passabteilung wird den Pass dann zur gegebenen Zeit anfordern, um das Zusatzspielrecht darin einzutragen.

Bei den E- und F-Jugendlichen ist zur Erlangung eines solchen Zusatzspielrechtes vom Verein des Spielers ebenfalls ein formloser Antrag beim zuständigen Jugend-Gruppenspielleiter zu stellen und ebenfalls die Einverständniserklärung des "aufnehmenden" Vereins beizufügen. Die Einsendung eines Spielerpasses ist hier nicht notwendig. Als Spielrechtsnachweis erhält der "aufnehmende" Verein eine Spielerliste.

Nachfolgend haben wir Ihnen jeweils den kompletten Wortlaut sowie alle Voraussetzungen dieser überarbeiteten Bestimmungen nochmals dargestellt:

§ 23 BFV-Jugendordnung - für Junioren
(1) Grundsätzlich kann für jeweils maximal 2 Spieler der Altersklassen U 13 (DJun.) bis U 19 (A-Jun.) eines Vereins ein Zusatzspielrecht für ein Spieljahr für einen anderen Verein unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:
Der Verein nimmt in der Altersklasse des Spielers mit keiner Mannschaft oder Spielgemeinschaft am Spielbetrieb teil.
Der aufnehmende Verein nimmt in einer der beiden untersten Spielklassen am Spielbetrieb auf Großfeld teil.
(2) Ein Verein kann in einem Spiel/Turnier maximal 4 Spieler anderer Vereine mit Zusatzspielrecht einsetzen.
(3) Das zusätzliche Spielrecht beinhaltet nicht das Sonderspielrecht nach § 27 für Herrenmannschaften des aufnehmenden Vereins.
(4) Den Antrag für die Ausstellung eines Zusatzspielrechts muss der Verein des Spielers stellen. Dem Antrag ist die Einverständniserklärung des aufnehmenden Vereins beizulegen.
(5) Das zusätzliche Spielrecht wird vom Verbands-Jugendausschuss nach Rücksprache mit dem Bezirks-Jugendleiter erteilt und von der Passstelle des BFV ausgestellt.
(6) Nimmt ein Verein in der Altersklasse der E- / F-Junioren mit keiner Mannschaft am Spielbetrieb teil, kann er für eine Spielsaison das Zusatzspielrecht für maximal 5 Spieler für einen anderen Verein beantragen.
Der Antrag ist vom abgebenden Verein beim zuständigen Jugend-Gruppenspielleiter zu stellen; als Nachweis erhält der aufnehmende Verein eine Spielerliste.
Der aufnehmende Verein kann in einer Altersklasse in einem Spiel maximal 5 Spieler mit Zusatzspielrecht eines anderen Vereins einsetzen.
(7) Ein Zusatzspielrecht kann vom Verbands-Jugendausschuss widerrufen werden.

 § 22 BFV-Frauen- und Mädchenordnung - für Juniorinnen
(1) Grundsätzlich kann für jeweils maximal vier Spielerinnen der Altersklassen U13-Juniorinnen bis U17-Juniorinnen eines Vereins ein Zusatzspielrecht für ein Spieljahr für einen anderen Verein unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:
a) Der eigene Verein nimmt in der Altersklasse der Spielerin mit keiner Juniorinnenmannschaft oder -Spielgemeinschaft am Spielbetrieb teil.
b) Der aufnehmende Verein nimmt mit einer Juniorinnenmannschaft am Spielbetrieb teil, für welche die Spielerin gemäß § 7 ein Spielrecht hat.
(2) In einem Spiel/Turnier können maximal vier Spielerinnen anderer Vereine mit Zusatzspielrecht zum Einsatz kommen. Der aufnehmende Verein kann in einem Spieljahr für maximal vier Spielerinnen ein Zusatzspielrecht erhalten.
(3) Das Zusatzspielrecht beinhaltet nicht das Sonderspielrecht nach § 28 für Frauenmannschaften des aufnehmenden Vereins.
(4) Den Antrag für die Ausstellung eines Zusatzspielrechts muss der Verein der Spielerin stellen. Dem Antrag ist die Einverständniserklärung des aufnehmenden Vereins beizulegen.
(5) Das Zusatzspielrecht wird vom Verbands- Frauen- und Mädchenausschuss nach Rücksprache mit dem Bezirks-Frauen- und Mädchenausschuss erteilt und von der Passstelle des BFV ausgestellt.
(6) Ein erteiltes Zusatzspielrecht kann vom Verbands- Frauen- und Mädchenausschuss widerrufen werden.


Die Satzung, Ordnungen und Richtlinien finden Sie im Internet unter www.bfv.de => Der BFV => Satzung und Ordnungen. Aktuelle Änderungen werden unter Der BFV => Amtliche Mitteilungen => Änderungen Satzung und Ordnungen veröffentlicht.

Druckansicht Hardcopy in Pass-Online verbessert

Anleitung Hardcopy

Im Online-Passportal des BFV haben Vereine inzwischen seit über zwei Jahren die Möglichkeit, sich die Spielberechtigungen ihrer Spieler anzusehen, Spielerlisten des eigenen Vereins zu erstellen, Wartefristen bei einem Vereinswechsel ausrechnen zu lassen oder auch einzusehen, wie lange ein bestimmter Vertragsspieler bei seinem Verein noch gebunden ist. Seit 01.07.2008 gibt es auch die Möglichkeit, sich selbst eine Spielrechtsbestätigung eines vereinseigenen Spielers über dieses Portal auszudrucken.

Das Online-Passportal wird stetig weiterentwickelt und verbessert. Im Rahmen der jüngsten programmiertechnischen Erweiterung ergibt sich dabei für unsere Vereine eine sehr interessante und sicherlich lang ersehnte Neuerung: Ein zusätzlicher Hinweistext, aus dem klar und deutlich erkennbar ist, ob dieser Ausdruck als Nachweis der Spielberechtigung (anstelle des Spielerpasses) gültig ist oder nicht.

Bevor wir zu einer detaillierten Beschreibung kommen, die zum entsprechenden Ausdruck führt, möchten wir noch einmal auf einige wichtige Punkte hinweisen, die beim Einsatz eines Spielers mit einem solchen Spielrechtsnachweis unbedingt zu beachten sind.

  • Der Einsatz von Spielern ist maximal einundzwanzigTage lang, gerechnet ab dem Tag der Passausstellung möglich. Danach verliert dieser Einsatznachweis seine Gültigkeit, so dass ein Spieler mit 
         einem Ausdruck, der ein älteres Passausstellungsdatum trägt,  nicht mehr eingesetzt werden darf - vgl. auch Hinweis oben in der Detailspielberechtigung bzw. auf dem Ausdruck .
    (Gilt im Erwachsenen- und Jugendbereich.)
  • Ein amtlicher Lichtbildausweis zur Legitimation des Spielers ist vor dem Spiel zusätzlich notwendig. (Gilt nur für Spiele im Erwachsenenbereich.)
  • Der/die Jugendleiter/In bzw. der/die Betreuer/In muss die Identität des Spielers/der Spielerin zusätzlich auf der Rückseite des Spielberichts mit seiner/ihrer Unterschrift bestätigen. Ein amtlicher
         Lichtbildausweis ist nicht notwendig (Gilt nur für Spiele im Jugendbereich.)
  • Die einschlägigen Bestimmungen ergeben sich aus § 45 Abs. 5 SpO bzw. § 18 Abs. 6 JO. Wir bitten um dringende Beachtung!


    Welche Schritte sind nun notwendig, um diesen Ausdruck zu erhalten?

    1. Um in das Online-Passportal einsteigen zu können, müssen Sie sich mit Ihrer Vereinskennung einloggen (unter www.bfv.de auf "Login" in der obersten Leiste ganz rechts klicken), dann unter "Zugang zu spielplus.bfv.de" Ihre Vereinskennung (3100 und vierstellige Vereins-Nr. ohne PV, also bspw. 31001234) und das Kennwort eingeben (das gleiche wie Ihr BFV Kennwort) und auf den grauen "Anmelde-Button" klicken.
    2. Auf den Menüpunkt "Pass-Online"  (linke Leiste) klicken.
    3. Auf den Menüpunkt "Spielberechtigungen" (linke Leiste) klicken. Über den Namen und Vornamen (ggf. mit Geburtstag) und "Suchen" (an dieser Stelle nicht auf "Neue Suche" klicken) können Sie sich informieren, ob die Spielberechtigung einzelner Spieler ihres Vereines bereits erteilt wurde.

      Achtung: Einen Spieler, für den zwar ein Passantrag an die Passabteilung eingereicht wurde, den Sie unter Pass-Online jedoch noch nicht in den Spielberechtigungen finden, wurde der Antrag noch nicht bearbeitet oder liegt uns noch nicht vor. Es existiert daher noch keine Spielberechtigung des Spielers. Ein Einsatz (auch in Freundschafts- und Vorbereitungsspielen) ist in diesen Fällen nicht möglich (auch nicht "auf Personalausweis"). Hierbei würde es sich um das Mitwirken eines nicht spielberechtigten Spielers handeln!

    4. Die Detailspielberechtigung können Sie sich nun über den Button "Detailansicht" (Button mit Lupe, links) anzeigen lassen.
    5. Durch Anklicken des "Drucken"-Buttons kommen Sie zur Druckansicht der Detailspielberechtigung aus Pass-Online. [Bitte klicken Sie an dieser Stelle nicht auf das Druckersymbol im oberen Bereich Ihres Browsers, da Sie ansonsten einen Ausdruck ohne BFV-Logo erhalten, und es sich somit um keinen ordnungsgemäßen Spielrechtsnachweis handelt!!!]
    6. In der nun folgenden Darstellung brauchen Sie (dagegen) nur noch auf das Druckersymbol (im Browser) oben zu klicken und die Spielberechtigung mit dem BFV-Logo wird ausgedruckt.

    Noch einige abschließende Hinweise und Tipps:

    • Natürlich ist es auch weiterhin möglich, Spieler mit einer Hardcopy einzusetzen, die über den bisherigen Weg (über die "Einfügefunktion" in Word) erstellt wurde, sofern diese ebenfalls das BFV-Logo trägt. Es führen also zukünftig beide Wege zum Ziel, beide Pass-Online-Spielberechtigungen mit BFV-Logo werden als Einsatznachweis anerkannt, wobei die neue, hier dargestellte Möglichkeit sicher die einfachere und schnellere Variante ist.
    • Auch wenn kein Passdruckdatum in der Detailspielberechtigung aufgeführt ist, ist diese gültig. Entscheidend ist das Passausstellungsdatum (+ 21 Tage).
    • Ein solcher Einsatznachweis gilt bei allen Spielen (Privat-/Freundschafts- und Verbands-/Pflichtspiele).
    • Genau wie beim tatsächlichen Spielerpass muss der Verein auch hier Sorge dafür tragen, dass das in der Detailspielberechtigung ausgewiesene Datum der Freundschafts- bzw. Pflichtspielgenehmigung auch tatsächlich einen Einsatz des Spielers in dem/den betreffenden Spiel/en zulässt.
    • Nicht selten kommt es vor, dass ein Spielerpass beim Verein unwiederbringlich verloren wurde oder nicht mehr auffindbar ist. In diesem Fall ist grundsätzlich eine (formlose) Verlusterklärung (mit Stempel und Unterschrift) an den BFV einzureichen (dies ist auch per Telefax möglich). Liegt der Passabteilung diese Verlusterklärung rechtzeitig vor, wird ein Duplikat des Spielerpasses erstellt. Dabei wird in der Detailspielberechtigung in Pass-Online ein neues Passausstellungsdatum erzeugt und ein solcher Spieler könnte nun wiederum einundzwanzig Tage lang mit der Hardcopy eingesetzt werden. Wurde von der Passabteilung dagegen noch kein Duplikat erstellt (dies ist daran zu erkennen, dass die Detailspielberechtigung noch kein neues/aktuelles Passausstellungsdatum aufweist), darf der Spieler mit diesem Ausdruck auch nicht eingesetzt werden.
    • Wir bitten alle Vereine, die dieses Angebot wahrnehmen, um Beachtung und strikte Einhaltung der in diesem Artikel dargestellten Maßgaben und Punkte, damit diese wohl von allen Seiten seit langem ersehnte Neuerung auch den gewünschten Erfolg für Vereine, Spieler, Funktionäre, Schiedsrichter usw. erbringt.
  • Altersklassen Spieljahr 2013/2014

    Die Passabteilung arbeitet seit März 2007 mit einem neuen Passprogramm. Das vom DFB konzipierte und zukunftsorientierte Programm vernetzt alle Passabteilungen der Landesverbände miteinander. Vereinswechsel von oder zu anderen Landesverbänden gehen wesentlich schneller und einfacher. Zudem gibt es für die Vereine die Möglichkeit, übers Internet den Bearbeitungsstand eines eingereichten Vereinswechselantrages abzufragen bzw. zu prüfen, ob der Spielerpass für den betreffenden Spieler schon ausgestellt wurde.  Eine großer Vorteil für alle Vereine !
     
    Damit einhergehend gibt es auch neue Spielerpässe. Wichtig: Auf den Jugend-Spielerpässen sind aus Platzgründen die Altersklassen nicht mehr aufgedruckt. Als kleine Hilfe für die Schiedsrichter und für die Vereinsfunktionäre (speziell für die Jugendbetreuer und -trainer) gibt es aber eine aktuelle Übersicht, die über die Altersklassenzugehörigkeit des jeweiligen Jugendspielers informieren soll.

    Einteilung

    Neu auf der Vorderseite des Spielerpasses sind bestimmte Sonderspielrechte (z. B. Firmenspielrecht, Spielrechte für DFB-Spielklassen) und der Vertragsspieler-Status. Auch die Rückseite wurde neu gestaltet und vereinfacht. Wichtig: Die bisherigen Spielerpässe behalten ihre Gültigkeit!

     
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    Header Image - Aktuelle Hinweise - Übersicht
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